Akzeptanz + Beteiligung

Erneuerbare Energien und Beteiligung

 
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In der Studie Erneuerbare Energien und Beteiligung analysierte die 100 prozent erneuerbar stiftung gemeinsam mit der Bergischen Universität Wuppertal formale und informelle Beteiligungsprozesse im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien. Es handelt sich um Verfahren, die in Gemeinden mit weniger als 15.000 Einwohnern durchgeführt wurden. Über 300 Prozesse konnten seit 2010 gefunden werden. 31 Initiatoren wurden zusätzlich in telefonischen Leitfadeninterviews befragt. Die Kernergebnisse können folgendermaßen zusammengefasst werden: Der Bürgerwille ist nicht automatisch „contra“ und besonders nicht gegen Erneuerbare gerichtet. Und: Bürger vertrauen mehr der Verwaltung als der Politik oder auswärtigen Experten.

Akzeptanz für erneuerbare Energien

 
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Kann man Akzeptanz planen? Zumindest kann man die Wahrscheinlichkeit erhöhen, wenn die richtigen Prozesse für die Einbindung der Betroffenen und Stakeholder gewählt werden. Die 100 prozent erneuerbar stiftung hat einen Ratgeber zur Steigerung der Akzeptanz bei Planung und Bau Erneuerbaren-Energie-Anlagen veröffentlicht. Er soll Projektträgern (Gemeinden, Planungsbüros, Projektentwickler) helfen, die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und anderen Betroffenen sinnvoll zu gestalten. Ziel ist es dazu beitragen, dass der Ausbau von Erneuerbaren-Energie-Anlagen im Konsens gestaltet wird. Der Leitfaden Akzeptanz für Erneuerbare Energien ist in gedruckter Version bei Books on Demand für 5,90 Euro und als ebook für 4,49 Euro erhältlich.

Eine Kurzfassung finden Sie hier.